FreeMusic entliehen

Ich weiß nicht, wie oft und lange das schon passiert ist, aber irgendjemand hat tatsächlich bei der Zentralbibliothek Wuppertal meine Notensammlung entliehen.

Quelle: Suchergebnis für "free music" im Katalog der Zentralbibliothek Wuppertal
Quelle: Suchergebnis für „free music“ im Katalog der Zentralbibliothek Wuppertal, 15.09.2015

Update:

Gleiche Quelle, 2015-10-01
Gleiche Quelle, 01.10.2015

Update 2: Ich hätte nicht gedacht, dass die Noten so beliebt sind! 😀

Gleiche Quelle, 2016-01-08
Gleiche Quelle, 08.01.2016

Peinlicher Wahlkampf

Dazu sollte man fairerweise sagen, dass dieser Text hoffentlich nicht vom Kandidaten selbst stammt – unter dieser schrecklichen Einleitung beginnt nämlich mit „Liebe Freundinnen und Freunde,“ die erste Zeile seiner größtenteils fehlerlosen („ein Vorreiterrolle“) Ansprache. Dass diese Internetseite wohl schon seit über zwei Monaten als Werbung für den OB-Wahlkampf dienen soll, lässt aber nicht gerade darauf schließen, dass diese Partei sich ernsthafte Hoffnungen auf eine Situation macht, in der es für sie auf jede Stimme ankommt.


Das Bild ist ein Ausschnitt aus einem Screenshot von dieser Seite: https://gruene-kvwuppertal.de/presse/news-detail/article/gruene_alternative/ – Abruf 20.08.2015, 15:05 Uhr. Die roten Markierungen, das Trollface und der Transparenzverlauf stammen von mir.

(Elektronische) Post von der EFF

Dear Tobias,

Thank you.

If you’re getting this email, we think that you participated in the Tor Challenge last year (details) and that you have maintained your relay at least 80% of the time in the last year.

Basically, we think you’re awesome.

Tor is one of the strongest tools for protecting privacy online. It’s used by millions of people worldwide to route around Internet censorship and browse the Web with anonymity. Whistleblowers, journalists, activists, and everyday people rely on Tor.

And Tor relies on you.

Tor exists because volunteers worldwide are contributing computing power to the network. You’re part of a community of people helping defend privacy online. I don’t think it’s an exaggeration to call Tor node operators heroes. Without you, there would be no Tor.

As a small token of our appreciation, we’d love to send you a limited-edition sticker. If you’d like to receive the sticker, just give us your mailing address on this form: […]

Please fill this out by August 20. Note that it may take several weeks for your prize to arrive.

We also believe that the bandwidth of your relay qualifies you for our special prize — a custom T-shirt. If you’d like to receive the t-shirt, please also include your shirt size.

The Tor Challenge was a joint campaign of EFF, the Free Software Foundation, the Freedom of the Press Foundation, and the Tor Project. This is the second edition of the Tor Challenge, and over 1,600 nodes participated.

If you aren’t already on the EFF email list, please consider joining. We’d love to stay in touch.

For a more private Web,

Rainey Reitman
EFF Activism Director
Support our work with a donation today.

Einer lügt

Die DPA (oder die WZ?) scheint eine interessante Vorstellung von „wörtlichen“ Zitaten zu haben. Dass dabei sinnverändernde Wörter auch gerne einmal ausgelassen werden dürfen, ist ja selbstverständlich, oder? 😉

Quelle: https://www.zeit.de/politik/deutschland/2015-08/netzpolitik-affaere-generalbundesanwalt-harald-range-erklaerung , (Abruf 5.8.15 12:30)

Quelle: WZ-Titelseite (GeneralAnzeiger) vom Mittwoch, 5.8.2015 – WPT Nr. 179. Die blaue Markierung stammt von mir.

Beim Blick auf die große Lücke bis zum Wort „dpa“ kommt auch Platzmangel nicht wirklich als Begründung in Frage. Dass das Zitat ungekürzt auf der Tagesthemen-Seite der selben WZ-Ausgabe zu finden ist, zeigt, dass der WZ die vollständige Aussage durchaus vorlag – allerdings stammt die Titelseiten-Meldung von der DPA, während über dem Tagesthemen-Artikel zwei Autorennamen stehen. Eine Google-Suche nach dem Zitat liefert auch weitere Treffer, bei denen das Wort „politisch“ fehlt, so z.B. bei der Jungen Welt, beim Bayern-Kurier und ganz unerwartet auch bei der stets sehr sachlichen, seriösen Nachrichtenquelle meines Vertrauens, n-tv. Alle geben die DPA zumindest als Teil ihrer Quellen an. Ob die einzelnen Zeitungen willkürlich gekürzt haben (bei Online-Ausgaben noch unwahrscheinlicher), ob eine Zeitung mit dem Quatsch angefangen hat und daraufhin rundherum abgeschrieben wurde, oder ob die DPA einfach unfähig ist, wörtlich zu zitieren, sei dahingestellt.

Déjà-vu

Der russische Präsident Wladimir Putin hat angekündigt, die nuklearen Streitkräfte des Landes in diesem Jahr mit mehr als 40 neuen Interkontinentalraketen auszurüsten. Diese würden „in der Lage sein, jede beliebigen, sogar die technisch modernsten Raketenabwehrsysteme zu überwinden“, sagte Putin am Dienstag anlässlich der Eröffnung einer Waffenmesse in Kubinka nahe Moskau.

https://www.faz.net/-hox-84knz

„Politiker“, von Moritz Neumeier

Ich bin durch einen Blogbeitrag auf ZEIT ONLINE auf Moritz Neumeier aufmerksam geworden und zitiere hier die Beschreibung, die in seinem eigenen Blog dort zu finden ist:

Drei, dreieinhalb, vier Minuten: So lange etwa braucht Moritz Neumeier, um eine Zigarette zu rauchen. Er zündet sie an und erzählt vor einer Kamera, was ihn als 25-jährigen Hamburger gerade bewegt – egal ob überschminkte Großstadtdamen, überempfindliche Muslime oder Schwangerschaftstests. Schluss ist, wenn nur noch ein glühender Kippenstummel übrig ist. Nicht genug Zeit, um zu differenzieren und zu erläutern. Der Stand-up-Künstler dampft komplexe Zusammenhänge zu knappen Pointen zusammen, rücksichtslos sich selbst und anderen gegenüber – und immer ehrlich.

Hier ist ein Beispiel:

Eine YouTube-Suche nach „Moritz Neumeier“ liefert viele lustige Auftritte des Comedians. 😉

Das Bundesverfassungsgericht über Grundrechte

In der freiheitlichen Demokratie des Grundgesetzes haben Grundrechte einen hohen Rang. Der hoheitliche Eingriff in ein Grundrecht bedarf der Rechtfertigung, nicht aber benötigt die Ausübung des Grundrechts eine Rechtfertigung.

Dieses Zitat (Bundesverfassungsgericht, 2007) bezieht sich auf das Grundrecht der Versammlungsfreiheit in Deutschland, aber es gefällt mir allgemein und unabhängig von diesem Fall: https://www.bundesverfassungsgericht.de/entscheidungen/rk20070606_1bvr142307.html

Gefunden habe ich es in der Signatur eines domainfactory-Forenbenutzers. 🙂

Der Erfolg von FreeMusic: Statistiken der ersten drei Monate

Die Google-Play-Statistiken von FreeMusic zeigen, dass es in mindestens 35 verschiedenen Ländern Menschen gibt, die meine Musik zumindest kurz angehört haben. In 19 Ländern gibt es jeweils mindestens eine Person, die daraufhin das gesamte Album in ihre Sammlung aufgenommen hat. 😀

2453 Hörproben wurden abgespielt, davon 1493 im letzten Monat, und insgesamt 597 in den USA.
191 Benutzer haben das Album in ihre Play-Music-Sammlung aufgenommen („gekauft“).
Diese 191 Benutzer kamen aus Australien, Kanada, Chile, Kolumbien, Costa Rica, Zypern, Deutschland, Spanien, Frankreich, Vereinigtes Königreich, Irland, Italien, Lettland, Niederlande, Neuseeland, Panama, Peru, Rumänien und den Vereinigten Staaten.
Unterstrichen sind die Länder, in denen mindestens 5 Benutzer das Album „gekauft“ haben. Dick gedruckt sind dazu die Länder mit mehr als 10 „Käufern“.

Besonders beliebt ist „FreeMusic“ (wer hätte das gedacht) in englischsprachigen Ländern. Dass das Album tatsächlich so häufig in die Musiksammlung aufgenommen wurde, zeigt aber, dass die Benutzer mit ihrem Suchergebnis zufrieden waren.

Hörproben

Bevor man sich ein Album „kauft“, hört man sich wahrscheinlich wenigstens eine Hörprobe an – das sind von Google automatisch generierte Ausschnitte aus den Liedern. Das gesamte Lied kann man nur anhören, wenn man es „kauft“ – diese Einzelkäufe habe ich aber bei meinen Berechnungen oben nicht berücksichtigt. Nur Benutzer, die das gesamte Album „gekauft“ haben, zählen zu den 191 Benutzern, die ich in Länder unterteilt habe. Die Anzahl der Einzellied“käufe“ ist nochmal größer, aber eben nicht unbedingt aussagekräftig – das Album hingegen kann jeder Benutzer nur einmal „kaufen“.

FreeMusic: Hörproben Januar 2015
FreeMusic: Hörproben Februar 2015
FreeMusic: Hörproben März 2015

 

„Bestellungen“

Mehr dazu später. 😉

LTE-Advanced (4G), HSPA (3G) und GPRS/EDGE (2G) am Lautsprecher

Kurz vorweg: 2G nervt, 4G ist akzeptabel, 3G ist vollkommen still. 😀

Ein Erklärungsversuch dazu, mit Hörbeispielen:
Ich saß vor meinem Keyboard und hielt mein Smartphone in der Hand, als die Keyboardlautsprecher ein merkwürdiges Geräusch von sich gaben. Die mobile 4G-Kommunikation brachte meinen Lautsprecher sehr komisch und ungewohnt zum Brummen.

Folgendes Geräusch kennt wahrscheinlich jeder; selbst im Film „Fack ju Göhte“ kommt in der Beinahe-Banküberfall-Szene dieses Handypiepen im Lautsprecher eines Roboters vor:

Wenn man dabei eine Datei hochlädt, klingt es noch hässlicher:

Das LTE-Internet klang aber anders, und ich brauchte einen Moment, um zu begreifen, dass das mein Handy ist:

Als ich testweise auch noch auf HSPA(+?) (3G) umgestellt habe, konnte ich nichts ungewöhnliches hören. 3G-Internet scheint auch in der Nähe von eingeschalteten Lautsprechern keine für uns hörbaren Störungen zu verursachen.

 

Ich dachte zuerst, das läge an den unterschiedlichen Frequenzbereichen, die von den verschiedenen Zugangstechnologien genutzt werden. In Wikipedia gibt es eine schöne Abbildung dazu, umgesetzt mit der Zeitleistenfunktion, nicht als Bild – daher musste ich einen Screenshot davon machen, und kann auch keine Quelle angeben. Es ist einfach ein Teil dieses Artikels: https://de.wikipedia.org/wiki/Long_Term_Evolution#Deutschland

Quelle: https://de.wikipedia.org/wiki/Long_Term_Evolution#Deutschland

 

Wie man auf dieser Abbildung sehen kann, nutzt mein Provider (E-Plus) für LTE (hier: 4G) und GSM (2G) den gleichen Frequenzbereich; es kann sein, dass das die ähnlichen Geräusche erklärt. HSPA (3G) ist eine Erweiterung für UMTS; der UMTS-Frequenzbereich ist in diesem Artikel dargestellt: https://de.wikipedia.org/wiki/Universal_Mobile_Telecommunications_System

Quelle: https://de.wikipedia.org/wiki/Universal_Mobile_Telecommunications_System

Meine Vermutung war dann, dass UMTS/HSPA (3G) still sei, weil es in einem höheren Frequenzbereich liegt. Ob das tatsächlich der Fall ist, weiß ich aber nicht. Vielleicht ist auch einfach die benötigte Sendeleistung geringer. Weitere Unterschiede werden zum Beispiel hier erklärt: https://www.elektronik-kompendium.de/sites/kom/0905051.htm

Generating a list of fake e-mail-addresses using bash, tr, sed and paste in Linux

(„Eine Liste falscher E-Mail-Adressen mit Linux generieren“)


All you need is a list of names (I’m using „census-dist-female-first.txt“ for this example, simply find that file using your favorite search engine), and a single bash command line on Linux:

cat census-dist-female-first.txt | tr "[:upper:]" "[:lower:]" | cut --delimiter=" " -f 1 | tr "\n" "," | sed 's/\,/\@freiwuppertal\.de\,/g' | tr "," "\n" | sort > output.txt ; paste --delimiter=";" output.txt output.txt | sed 's/\;/\"\>/g' | tr "\n" "," | sed 's/\,/\<\/a\>\,\<a\ href\=\"mailto\:/g' | tr "," "\n" | sed '$d' | sed '1d' > final-output.txt

This command line gives you two files, „output.txt“ and „final-output.txt“. The first file contains a simple text list of e-mail-addresses separated by newlines; the second file contains the same addresses as a list of HTML mailto: links.

It is probably a good idea to remove existing addresses (and any addresses which might be needed one day) from this list. Also, consider creating a redirection from one of these addresses to your personal address to see if somebody actually uses them. 😉

The result will look like this:
https://freiwuppertal.de/plone/sonstiges/contact-emails

(UPDATE 2015-08-05: Yes, I am actually receiving some SPAM e-mails sent to addresses in this list. Apparently, some bots are more stupid than I thought.)


German version:

Alles, was man dafür braucht, ist eine Namensliste (hier: “census-dist-female-first.txt”, einfach bei einer beliebigen Internetsuchmaschine eingeben), und eine einzige Befehlszeile in bash unter Linux:

cat census-dist-female-first.txt | tr "[:upper:]" "[:lower:]" | cut --delimiter=" " -f 1 | tr "\n" "," | sed 's/\,/\@freiwuppertal\.de\,/g' | tr "," "\n" | sort > output.txt ; paste --delimiter=";" output.txt output.txt | sed 's/\;/\"\>/g' | tr "\n" "," | sed 's/\,/\<\/a\>\,\<a\ href\=\"mailto\:/g' | tr "," "\n" | sed '$d' | sed '1d' > final-output.txt

Diese Befehlszeile erstellt zwei Dateien, „output.txt“ und „final-output.txt“. Die erste Datei enthält eine einfache Textliste von E-Mail-Adressen, die durch Zeilenumbrüche voneinander getrennt sind. Die zweite Datei enthält die gleichen Adressen als eine Liste von HTML-mailto:-Links.

Es macht Sinn, vorhandene und eventuell in der Zukunft benötigte Adressen aus dieser Liste zu entfernen, und eine der Adressen als Weiterleitung auf die persönliche E-Mail-Adresse einzurichten… um zu sehen, ob jemand die Liste tatsächlich nutzt.

Das Ergebnis sieht dann so aus:
https://freiwuppertal.de/plone/sonstiges/contact-emails

(UPDATE 2015-08-05: Ja, ich erhalte tatsächlich einige SPAM-E-Mails, die an diese Adressen gesendet wurden. Manche Bots scheinen dümmer zu sein, als ich dachte.)

Drittanbieter für Umfragen

Ich kann es durchaus noch nachvollziehen, wenn irgendwelche kleineren Projekte, die ihre Hauptwebseiten auf Shared-Hosting-Angeboten speichern oder sogar auf Hoster wie WordPress bzw. Blogspot zurückgreifen müssen, Drittanbieter damit beauftragen, eine Umfrage anzubieten. Wenn aber selbst Avaaz mir einen Link zu „surveymonkey“ schickt, hört mein Verständnis langsam auf. 😉

An alle Besitzer eines php-fähigen Webservers: es geht auch anders!

Die aktuelle Umfrage des UnrealIRCd-Projektes ist ein gutes Beispiel dafür, dass LimeSurvey auch für große Projekte geeignet ist.

Mir fällt gerade auf, dass auf der Startseite noch der Link zu umfragen.freiwuppertal.de fehlt – wenn es mal wieder ein paar neue Subdomains gibt, aktualisiere ich die Linkliste.