Software

Freie Software auf freiwuppertal.de

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Steganografie

2018

DiceCalculator

2016

https://www.freiwuppertal.de/files/dicecalc

Ein kleines C-Programm, welches die GNU Multiple Precision Library nutzt, um mit beliebig großen Zahlen arbeiten zu können.

Statt aufwendigen mathematischen Berechnungen wird rohe CPU-Kraft zur numerischen „Lösung“ eines statistischen Spielproblems genutzt:

  • Zwei Spieler würfeln nacheinander jeweils zwei Würfel. Die Augenzahlen werden addiert, der Spieler mit der höheren Gesamtzahl gewinnt einen Kampf im Spiel „Roma“.
  • Einer der Spieler erhält einen Bonus von x Punkten auf sein Würfelergebnis. Wie stark verändert sich die Gewinnwahrscheinlichkeit zu seinen Gunsten?

Das Programm ermöglicht auch, einzustellen, welcher Spieler bei gleichem Würfelergebnis gewinnen soll. Dies entspricht einem "halben Bonuspunkt". Alternativ kann in einem solchen Fall automatisch erneut gewürfelt werden.

Mit Hilfe dieses Programms konnten wir schließlich eine mathematische Funktion ermitteln, die in Abhängigkeit vom Bonus die Gewinnwahrscheinlichkeit des Spielers sehr gut beschreibt:

1 e x 2 + 1
Gewinnwahrscheinlichkeit mit Bonus x für 9 x 9

Hierbei ist zu beachten, dass ein Bonus von ±10 Punkten bereits einen garantierten Gewinn bzw. Verlust verursacht, welcher durch eine Exponentialfunktion nicht dargestellt werden kann.

Vergleich der Simulationsergebnisse (blaue Quadrate) mit 1/(e^(-x/2)+1) (orangene Kurve)
Säulendiagramm der im Spiel tatsächlich möglichen Bonuswerte und deren Auswirkungen

Die Diagramme wurden mit OpenOffice, GIMP und der Schriftart "DejaVu Sans" erstellt. Um die Position der y-Achsenbeschriftung im Kurvendiagramm unterhalb von "50" zu ändern, wurden zwei Screenshots mit unterschiedlicher Achsenposition erstellt und halbiert übereinander gelegt. Das mag merkwürdig erscheinen, aber diese unkonventionelle Lösung passt meiner Meinung nach zu der pragmatischen DiceCalc-Herangehensweise und hat ihren Zweck erfüllt.

Meine alten Computerspiele

2007–2012

ToBeFreeGames, eine Spielesammlung

Eine Sammlung meiner alten Gamemaker-Computerspiele, die inzwischen auch unter Linux mit Wine ausgeführt werden können. Leider ist der Quelltext nicht einsehbar, und selbst wenn er vorläge, wäre er nicht frei verwendbar.

zip-Archiv
https://www.freiwuppertal.de/gamemaker-tobefreegames.zip

„Be smart – don’t start“

Ein Foto des Zeitungsartikels, der auf dieser Seite zitiert wird. Der Zeitungsartikel enthält zwei Bilder in Graustufen: Ein großes Foto im Hochformat, auf dem ein Schüler mit Mikrofon vor einer Kinoleinwand steht, auf welcher das Computerspiel abläuft. Ein kleineres Foto im Querformat, auf dem der Moderator der Veranstaltung und der Schüler sich mit Mikrofonen in den rechten Händen unterhalten, während sie in der linken Hand jeweils ein weißes Blatt Papier tragen.

Wieder nahmen dieses Jahr mehrere Klassen insbesondere des 6. Jahrgangs der Erich-Fried-Gesamtschule an der Aktion der AOK „Be smart – don’t start“ teil und haben als Klassenverband sechs Monate lang durchgehalten und nicht geraucht.

Dabei bewarb sich die Klasse 6.2 auch mit einem Projekt bei der Kreativpreisverleihung und konnte von 11 teilnehmenden Klassen den zweiten Platz belegen und erhielt einen Scheck über 150 €uro für die Klassenkasse. Während die meisten der anderen Klassen Film-, Tanz- und Theaterprojekte vorstellten, hatte sich die Klasse 6.2 ein besonderes Projekt vorgenommen: Zwei Computerspiele.

Beim ersten muss der Spieler in einem Labyrinth Zigaretten wegräumen und dabei den Rauchern aus dem Weg gehen, die ihm zum Rauchen verführen wollen. Beim zweiten Spiel muss der Nichtraucher mit Wasser Zigaretten löschen und sich wieder gegen die Raucher wehren.

Beide Spiele wurden von der Klasse entwickelt und getestet, die Programmierarbeit übernahm jedoch Tobias Frei alleine und erinnerte hierbei und bei der Präsentation (alleine im größten Kinosaal des CinemaxX vor 200 Zuschauern, Kompliment) an den jungen Bill Gates.

Wer Interesse an dem Spiel hat, kann es sich auf der Homepage von Tobias (www.freiwuppertal.de) oder auf der Homepage der Schule herunterladen. Viel Spaß.

Andreas Klee

Schülerzeitung „Erich“, ca. 2009